
Wenn ich auf die vergangenen Wochen zurückblicke, merke ich gerade erst, wie viel sich bei Roots and Flow Yoga in ziemlich kurzer Zeit entwickelt hat.
Anfang September durfte ich mein erstes Ganztages-Retreat im WALDGUT Naturresort begleiten. Nur wenige Wochen später folgte mein erstes mehrtägiges Yoga-Wander-Retreat im Aktivhotel Stock & Stein.
Zwei unterschiedliche Formate, zwei unterschiedliche Orte und trotzdem verbindet beide genau das, was mir bei meinen Angeboten immer wichtiger wird: Menschen für eine Weile aus ihrem Alltag herauszuholen. Gemeinsam draußen unterwegs zu sein, Yoga zu praktizieren, sich zu bewegen und gleichzeitig zur Ruhe zu kommen. Ohne Leistungsdruck und ohne das Gefühl, noch irgendetwas erreichen zu müssen.
Und vor allem hat mir dieser September etwas gezeigt, das mich wirklich berührt hat: Was ich als Sandy mit Roots and Flow Yoga weitergeben möchte, kommt bei den Menschen genauso an.
Mein Wander-Yoga begleitet mich inzwischen schon eine ganze Weile. Normalerweise sind wir dabei für einige Stunden gemeinsam unterwegs, verbinden Wandern und Yoga mit kleinen achtsamen Impulsen und nehmen uns ganz bewusst Zeit draußen.
Anfang September durfte daraus zum ersten Mal ein Ganztages-Retreat entstehen: Im WALDGUT Naturresort in Langenhennersdorf in der Sächsischen Schweiz. Ein wunderbar ruhiger und idyllischer Ort mitten in der Natur, der eigentlich schon beim Ankommen genau das vermittelt, worum es an so einem Tag gehen darf: Für ein paar Stunden raus aus dem Alltag und sich bewusst Zeit für sich nehmen.
Wir starteten gemeinsam mit Yoga in den Morgen und ließen uns danach erst einmal ein leckeres Frühstück schmecken, bevor es für uns nach draußen ging. Unterwegs gab es unsere Lunchbox mitten in der Natur und nach unserer Rückkehr noch einmal Zeit, bei Kaffee und einem Stück Kuchen zusammenzusitzen.
Und genau das ist es, was dieses Ganztages-Retreat für mich ausmacht. Es geht nicht darum, möglichst viel Programm in einen Tag zu packen. Yoga, Wandern und Natur verbinden sich mit gutem Essen, gemeinsamen Gesprächen und bewussten Pausen. Bewegung und Ruhe dürfen sich abwechseln und dazwischen bleibt Raum für all die kleinen Momente, die sich vorher gar nicht planen lassen.
Für mich hat sich an diesem Tag noch einmal bestätigt, wie stimmig diese Verbindung ist und dass dieses Format auch in Zukunft seinen Platz bei Roots and Flow Yoga haben darf.
Während das Ganztages-Retreat im WALDGUT Naturresort erst später entstanden war, stand mein erstes mehrtägiges Yoga-Wander-Retreat zu diesem Zeitpunkt schon längst fest.
Bereits im März hatten wir mit der Planung begonnen und als das Retreat schließlich veröffentlicht wurde, waren alle zehn Plätze innerhalb kurzer Zeit vergeben. Danach kamen sogar weitere Anfragen, obwohl wir gar keine freien Plätze mehr anbieten konnten.
Allein das hat mir zu dem Zeitpunkt schon gezeigt, wie groß das Interesse an einer längeren Verbindung aus Yoga, Wandern, Natur und bewusster Auszeit ist.
Vom 18. bis 20. September war es dann tatsächlich so weit: Mein erstes Yoga-Wander-Retreat im Aktiv-Hotel Stock & Stein in Halbestadt bei Königstein. Ruhig gelegen, umgeben von der Natur der Sächsischen Schweiz und mit dem Lilienstein praktisch vor der Tür. Für unser gemeinsames Wochenende hätte die Lage kaum passender sein können.
Und natürlich war ich ein bisschen aufgeregt. Ein ganzes Wochenende zu gestalten und eine Gruppe über mehrere Tage zu begleiten, ist noch einmal etwas anderes als eine einzelne Yoga-Stunde oder ein Wander-Yoga-Workshop. Gleichzeitig habe ich mich unglaublich darauf gefreut, all die Dinge, die mir bei Roots and Flow Yoga wichtig sind, einmal über mehrere Tage miteinander verbinden zu können.
Wenn ich dabei auf mich selbst vor vielleicht einem Jahr zurückblicke, merke ich auch, wie sehr ich mich als Yogalehrerin weiterentwickelt habe.
Früher hat mir ein sehr genauer Plan Sicherheit gegeben. Ich wollte wissen, welche Übung wann kommt und wie ich meine Stunde aufbaue. Natürlich bereite ich meine Stunden auch heute noch vor und gerade für ein Retreat mache ich mir viele Gedanken darüber, was ich meinen Teilnehmern mitgeben möchte.
Aber inzwischen vertraue ich mir viel mehr.
Ich kann vor einer Gruppe stehen und wahrnehmen: Wer ist heute eigentlich vor mir? Wie geht es den Menschen? Was braucht diese Gruppe gerade? Darf es kraftvoller werden oder braucht es vielleicht mehr Ruhe? Passt meine vorbereitete Variante wirklich oder ändere ich sie?
Und dann ändere ich sie eben.
Das ist mittlerweile ein ganz wichtiger Teil meiner Art zu unterrichten. Ich möchte keine vorbereitete Yogastunde einfach abspulen. Ich möchte die Menschen mitnehmen, die tatsächlich vor mir stehen, und ihnen gleichzeitig die Freiheit geben, bei sich selbst zu bleiben.
Einen Satz sage ich deshalb in meinen Stunden immer wieder: Arbeite stets mit dir und deinem Körper und niemals gegen ihn.
Denn kein Körper ist wie der andere. Nicht jeder bringt dieselben Voraussetzungen mit und auch der eigene Körper fühlt sich nicht jeden Tag gleich an. Deshalb gibt es bei mir Varianten und Möglichkeiten und immer wieder die Einladung, selbst zu spüren: Was tut mir heute gut? Wo darf ich vielleicht etwas weitergehen und wo ist weniger gerade genau richtig?
Wo ich vor einem Jahr vielleicht noch unsicher geworden wäre, wenn ich von meinem vorbereiteten Plan abweiche, fühlt es sich heute selbstverständlich an. Ich vertraue darauf, dass ich wahrnehmen und entscheiden kann, was die Menschen vor mir gerade brauchen.
Dass meine Teilnehmerinnen genau das ebenfalls spüren, hat mich an diesem Wochenende umso mehr berührt.
Über die drei Tage entstand genau die Mischung, die ich mir für dieses Wochenende gewünscht hatte. Wir haben gemeinsam Yoga praktiziert, geatmet, entspannt und geschrieben. Wir waren mehrere Stunden auf dem Lilienstein unterwegs, haben die Natur bewusst wahrgenommen und kleine achtsame Impulse in unsere Wanderung eingebaut.
Und auch hier gehörte das gemeinsame Essen ganz selbstverständlich dazu. Morgens zusammen frühstücken, abends gemeinsam am Tisch sitzen und während unserer Wanderung das Lunchpaket draußen in der Natur genießen. Gerade diese Pause unterwegs war mehr als einfach nur eine Mittagspause. Wir haben uns Zeit genommen, gemeinsam gegessen, die Umgebung wahrgenommen und unsere Rast mit einem achtsamen Impuls und einer Meditation verbunden.
Genauso wichtig waren die vielen anderen Momente dazwischen: Gespräche, gemeinsames Lachen und Zeiten, in denen eben einmal nichts auf dem Programm stand.
Genau diese Mischung möchte ich auch in zukünftigen Yoga-Wander-Retreats beibehalten. Yoga und Bewegung, Natur und Wandern, Entspannung und Achtsamkeit, aber genauso gemeinsames Essen, Gespräche, Lachen und genügend Raum, in dem niemand etwas tun oder leisten muss.
Am Ende haben mir meine Teilnehmerinnen immer wieder erzählt, wie sehr sie dieses Wochenende als Entschleunigung empfunden haben. Dass sie wirklich abschalten konnten und der Alltag für diese Tage einfach einmal weiter weg war.
Und genau solche Rückmeldungen bedeuten mir viel.
Denn natürlich möchte ich Yoga unterrichten, das den Menschen guttut. Ich möchte Wanderungen gestalten, die in Erinnerung bleiben und Impulse geben, die vielleicht auch noch ein bisschen länger begleiten.
Aber eigentlich geht es mir um das Gefühl dahinter.
Für eine Weile nicht an das Nächste denken zu müssen. Sich zu bewegen und gleichzeitig zur Ruhe zu kommen. Draußen zu sein. Den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen. Gemeinsam zu lachen und trotzdem auch Zeit für sich zu haben.
Und eben nicht ständig funktionieren zu müssen.
Genau diesen Raum möchte ich als Sandy mit Roots and Flow Yoga schaffen. Nicht nur bei diesem ersten Retreat, sondern auch bei all dem, was daraus noch entstehen darf.
Besonders berührt haben mich die persönlichen Rückmeldungen meiner Teilnehmerinnen. Sie haben mir erzählt, dass sie sich von mir liebevoll begleitet, willkommen und dort abgeholt gefühlt haben, wo sie gerade stehen.
Auch das Feedback zu meinem Yogastil hat mir unglaublich viel bedeutet. Einige praktizieren schon länger Yoga und haben mir gesagt, dass in meinen Stunden Dinge dabei waren, die sie so bisher noch nicht kennengelernt oder erlebt hatten. Andere haben mir zurückgespiegelt, wie gut sie sich durch meine Art des Unterrichtens mitgenommen fühlen.
Und dann war da noch das Feedback zu meiner Stimme, dass sie durch meine Stimme so gut in die Entspannung finden und wirklich abschalten können.
Solche Rückmeldungen treffen bei mir einen ganz besonderen Punkt, weil darin so viel von dem steckt, was ich mit meinem Yoga weitergeben möchte.
Ich möchte, dass Menschen bei mir das Gefühl haben: Ich bin hier willkommen. Ich darf ankommen. Ich muss niemandem etwas beweisen. Und ich darf schauen, was heute für mich und meinen Körper passt.
Wenn genau dieses Gefühl bei meinen Teilnehmerinnen ankommt, dann bedeutet mir das unglaublich viel.
Was mich nach diesem Wochenende besonders freut, ist der Wunsch vieler Teilnehmerinnen, auch danach weiter mit mir Yoga zu praktizieren und bei zukünftigen Angeboten wieder dabei zu sein.
Als ich einer Teilnehmerin von einer neuen Idee erzählt habe, die ich gerade gemeinsam mit einem Kooperationspartner für das kommende Jahr plane, kam sofort: „Da bin ich dabei! Sag mir unbedingt Bescheid, sobald die Termine feststehen und man buchen kann.“
Eine andere Teilnehmerin möchte unbedingt in meinen Yoga-Kurs an der Volkshochschule kommen, weil sie sich während des Retreats bei mir so gut aufgehoben und mitgenommen gefühlt hat und gern weiter mit mir Yoga praktizieren möchte.
Und auch die Frage nach dem nächsten Yoga-Wander-Retreat ließ nicht lange auf sich warten. Einige würden am liebsten direkt wieder mitkommen und haben sogar schon den Wunsch geäußert, dass es künftig vielleicht ein Retreat im Frühjahr und eines im Herbst geben könnte.
Und wenn ich ehrlich bin, macht mich genau das gerade ziemlich glücklich.
Natürlich freue ich mich darüber, dass mein erstes Retreat so schnell ausgebucht war und meine Teilnehmerinnen mir am Ende sagen, dass sie ein wunderschönes Wochenende hatten. Aber noch viel mehr bedeutet es mir, wenn daraus ein „Ich möchte wiederkommen“ entsteht. Wenn Menschen noch einmal mit mir Yoga praktizieren, mit mir losgehen und sich auch für andere Angebote von Roots and Flow Yoga begeistern möchten.
Für mich steckt darin unglaublich viel Vertrauen und gleichzeitig eine wunderschöne Bestätigung dafür, dass das Gefühl, das ich mit meinen Angeboten schaffen möchte, tatsächlich bei den Menschen ankommt.
Und vielleicht ist es genau das, was ich mir für Roots and Flow Yoga wünsche: Keine Angebote, die man einmal besucht und danach abhakt, sondern Begegnungen und Erfahrungen, aus denen der Wunsch entsteht, ein Stück weiter gemeinsam unterwegs zu sein.
Und auch wenn bei meinem ersten Yoga-Wander-Retreat tatsächlich nur Frauen dabei waren: Meine Retreats sind natürlich nicht nur für Frauen gedacht. Wenn sich beim nächsten Mal also auch der ein oder andere Mann dazugesellt, würde ich mich darüber genauso freuen. 😊
Mit dem Ganztages-Retreat im WALDGUT Naturresort und meinem ersten Yoga-Wander-Wochenende im Aktivhotel Stock & Stein durfte ich innerhalb weniger Wochen erleben, wie viel Raum diese Verbindung aus Yoga, Wandern und Natur bekommen kann.
Und ich merke dabei immer deutlicher, was mir als Sandy und Yogalehrerin wichtig ist.
Es muss nicht immer größer, voller oder spektakulärer werden. Es soll persönlich bleiben. Ich möchte Menschen wahrnehmen und begleiten können. Es darf kraftvoll sein und gleichzeitig ruhig. Es darf gelacht und geredet werden und genauso darf es Momente geben, in denen jeder einfach bei sich ist.
Was im September in diesen beiden Retreat-Formaten stattfinden durfte, soll deshalb kein einmaliges Erlebnis bleiben.
Das Ganztages-Retreat darf wiederkommen und auch weitere mehrtägige Yoga-Wander-Retreats mit Roots and Flow Yoga sind längst in meinem Kopf.
Noch stehen nicht alle Termine und Orte fest, aber ich weiß inzwischen ziemlich genau, welches Gefühl ich auch bei den nächsten Retreats schaffen möchte: Willkommen sein, ankommen, sich bewegen, draußen sein, zur Ruhe kommen und für eine Weile einfach nicht funktionieren müssen.
Mein größtes Dankeschön geht an die Menschen, die sich bei diesen beiden Retreats auf meine Ideen eingelassen und mir ihr Vertrauen geschenkt haben.
Ganz besonders danke ich meinen zehn Teilnehmerinnen meines ersten Yoga-Wander-Retreat-Wochenende für ihre Offenheit, die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen und all die ehrlichen Rückmeldungen. Ihr habt mir damit nicht nur eine riesige Freude gemacht, sondern mir noch einmal gezeigt, was Menschen aus meinen Angeboten und aus der gemeinsamen Zeit mit mir mitnehmen.
Danke auch an das WALDGUT Naturresort für diesen wunderbar ruhigen Ort und den Rahmen für unser Ganztages-Retreat und an das Aktiv-Hotel Stock & Stein für die Zusammenarbeit und den Rahmen für mein erstes mehrtägiges Yoga-Wander-Retreat.
Und wenn mich jetzt jemand fragt, ob es weitere Retreats mit Sandy und Roots and Flow Yoga geben wird, dann kann ich zumindest darauf schon eine ziemlich klare Antwort geben:
Ja. 🫶
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